Mit Wärme und sanfter Bewegung: Wie die Physikalische Medizin gegen Hexenschuss hilft

„Bei der physikalischen Therapie werden Reize wie Wärme, Kälte, Strom, Licht und Massagen zur Behandlung oder Vorbeugung von Erkrankungen eingesetzt. Ziel ist es, beeinträchtigte Körperfunktionen zu verbessern oder wiederherzustellen und Schmerzen zu lindern. Die Einsatzgebiete der Physikalischen Medizin sind umfangreich. Im Klinikum am Kurpark Baden ist sie eine der wichtigsten Säulen in der Behandlung von orthopädischen Erkrankungen“, informiert Primar Dr. Christian Wiederer, Ärztlicher Direktor des Klinikums am Kurpark Baden und Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (ÖGPMR).

 

Wärmeanwendungen wirksam

Nach der Akutbehandlung, in der neben Schonung in entlastender Position schmerz- und entzündungshemmende Medikamente auch als Injektionen oder Infusionen verabreicht werden können, empfinden Betroffene Wärmereize als hilfreich. Diese können in Form von Pflastern, Salben oder auch als Wärmeflasche angewendet werden. In der Physikalischen Medizin werden Wärme- und Elektrotherapien eingesetzt, auch Heilbäder können erfolgreich wirken. Mittels Bewegungstherapie werden die bewegungsgestörten Wirbelsäulenabschnitte mobilisiert und Betroffene erlernen auch gezielte Übungen, um die Rückenmuskulatur zu stärken.

 

 

 

 

 

 


Zurück
Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2021)